Die 5Rhythmen® bringen die Menschen raus aus dem Kopf, rein in die Füße, rein in die Hände, rein in die Hüften – rein in den Körper. Dein Tanz beginnt immer da, wo du körperlich, psychisch und emotional gerade bist.
Alles Lebendige hat seinen Tanz. Deine Aufgabe ist es, deinen Tanz zu tanzen und gemeinsam mit anderen neugierig zu sein, was daraus entsteht. Die Musik, zu der wir tanzen, kommt aus allen Ecken der Welt.
Achtung!
Diese „Tanzmeditation“ kann deine Selbstheilungskräfte so stark aktivieren, dass dein Leben mitunter plötzlich anders verläuft, du andere Menschen kennen lernst, dich anders verhältst oder plötzlich ganz unverhofft zufrieden auf andere wirkst. Es kann passieren, dass du dich danach anders fühlst, und sich nicht nur deine Träume verändern sondern auch deine Wahrnehmung im Wach-sein oder dein Umgang mit den Menschen die dir begegnen.
Das Tanzen der 5Rhythmen® in einer offenen Klasse oder einem Workshop ist eine dauernde Erforschung unseres Daseins, unseres Selbst. Dennoch kann es auch in diesem „sicheren Raum“, an diesem Platz des Wachsens und Erforschens vorkommen, dass dich deine Prozesse in Gebiete führen, deren Betretung für dich mit großen Herausforderungen verbunden sind, in welchen du dich unsicher oder schmerzerfüllt fühlst.

 

Ablauf und Nützliches zu Waves und Workshops:

Waves – Klassen:

  •  Warm up: Die Waves beginnen immer mit einem Warm up, welches dazu dient, im Raum und bei dir anzukommen und dich aufzuwärmen. Du kannst dich dehnen, schütteln, tanzen, ganz so wie du es brauchst, damit sich die Gedanken, mit denen du kommst beruhigen und du offen und bereit für die Wave wirst.
  • Begrüßung und Thema des Abends
  • Bodyparts: Bei der Bodyparts genannten Meditation geht es darum, mit großer Achtsamkeit die Bewegungsfähigkeit und Lust auf Bewegung der einzelnen Körperteile zu erforschen. Bei dieser Übung kannst du die Augen geschlossen halten.
  • Angeleitete Wave: Trotz Anleitung gibt es viel Raum dich frei zu entfalten.
  • Abschluss Ritual
  • Die Klassen können unterschiedlich lang sein. 2 Stunden bis zu 2,5 Stunden.

Was du wissen solltest:

  • Bringe dir ausreichend stilles Wasser mit und vielleicht ein Handtuch, denn du wirst schwitzen.
  • Bequeme, bewegungsfreudige Kleidung (am besten Zwiebelsystem).
  • Für die Männer hier ein Hinweis: bring dir 2 T-shirts mit, denn nackte Oberkörper sind aus Gründen der Gleichstellung nicht gern gesehen.
  • Wir tanzen barfuß, in Tanzsneakers oder rutschfesten Socken.
  • Wir tanzen mit offen Augen, um die anderen um uns herum wahrzunehmen.
  • Der Tanzraum ist ein Raum für den Körper und dessen Erforschung. Falls du noch Gespäche führen musst, mache das bitte außerhalb des Raumes.

 

Workshops
Wenn du tiefer in die Arbeit eintauchen möchtest, empfehle ich dir die Teilnahme an einen Workshop. Workshops gehen über einen bis mehrere Tage, in denen du intensiv an deinen Themen arbeitest, in Bewegung, durch Übungen, durch Austausch. Für die Teilnahme an Workshops bedarf es einer Anmeldung.

 

Der Tanzweg

 WAVES
Der Tanzweg beginnt mit dem WAVES – Level: die Basis und das Grundwissen dieser Praxis.
Eine spirituelle Kraft treibt unseren Tanz an, die uns bis auf unsere nackte Seele auszieht, eine Macht, die uns ermöglicht, der Tanz zu sein, anstatt den Tanz zu tun.
Diese Kraft wird von den 5Rhythmen in eine energetische Sprache freigesetzt, die uns für uns selbst erkennen lässt, wer wir sind, in Bewegung, allein, miteinander als Gruppe.

Der Fokus: der Körper als fließende Einheit
Die Wirkung: wir entdecken unsere Füße und hören auf, den Atem anzuhalten.
HEARTBEAT
Im HEARTBEAT – Level erforschen wir unsere Emotionen als Energie, als Kraft, als Teil des Menschseins.
Alte Gefühle, die in unseren Gliedern eingeschlossen worden sind oder eingesperrt in unserem Brustkorb, fangen an, sich frei zu rütteln. Wir lernen, uns mit Gefühlen jeder Art wohl zu fühlen, anstatt uns an ihnen festzuhalten oder sie zu verdrängen.

Der Focus: das spontane Herz
Die Wirkung: wir können spüren, wann unsere Herzen offen sind und wann zu, und was das alles mit Liebe zu tun hat und wie sehr wir sie brauchen und uns wünschen.
CYCLES
ist ein persönlicher und eingehender Blick auf unsere eigenen Leben, auf unsere Geburt, unseren anstehenden Tod und alles dazwischen. Wir stellen Verbindungen her, weben Fäden neu und lassen alte Verletzungen und Demütigungen los. Wir werden echt. Wir ehren die Menschen und Situationen, die uns zu dem gemacht haben, wer wir heute sind, und erkennen die Herausforderungen und Geschenke an, mit denen wir es nun zu tun haben, und definieren das geerbte Selbst neu, der oder die wir wirklich sein wollen.
Geburt – Kindheit – Pubertät – Reife – Tod
Der Fokus: ein intuitiver, unbelasteter Geist / Verstand; Loslassen der Vergangenheit und Initiation ins Frausein/ Mannsein
Die Wirkung: wir können unsere eigene Geschichte ansehen, ohne uns von ihr regieren zu lassen.
MIRRORS (I + II)
In MIRRORS 1 erhalten wir Werkzeuge, um unser Ego zu erkennen. Wir werden zu Archäologen, die durch ihre eigenen Ruinen graben, zu Anthropologen, die neugierig einen Schritt zurück treten und ihre eigenen Rituale untersuchen.
Zusammen schälen wir Schicht um Schicht ab, lassen Muskeln um Gnade flehen, entleeren unsere Emotionen, lassen Masken fallen, lernen, uns über unsere Egos lustig zu machen und tanzen, bis wir verschwinden.
Und in diesem Prozess stellen wir fest, dass wir eine Wahl haben, ein Weg aus dem Sinnlosen ins Aufmerksame.

Der Fokus: Verantwortung für unser Handeln und unsere Reaktionen übernehmen.

Die Wirkung: Zu wissen, wer wir sind und wer wir nicht sind, ist ein großer Beitrag für eine bessere Welt.

In MIRRORS 2 (The naked Soul) erforschen wir die Dynamiken von Beziehung, indem wir unsere Fähigkeit, einander zu hören und zu sehen fördern und vertiefen. Wir werfen Masken nieder, zerschlagen unausgesprochene Verträge, die uns einschnüren und uns herab würdigen und uns unserer Stimme und unserer Vision berauben.
Der Fokus: angstfrei vom Herzen aus in Beziehung zu treten
Die Wirkung: Wir brechen zum wahren, rohen, verletzlichen Selbst durch, nach dem zu Sein, wir uns sehnen.

 

„Hast du die Disziplin, ein freier Geist zu sein?“ Gabrielle Roth

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden

Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den hübschen Tanz
Nicht den hübschen, hübschen sieh mich nimm mich Tanz
Sondern den mit den Klauen zurück in den Bauch des Heiligen,
den sinnlich animalischen Tanz
Der alles aus den Angeln hebt,
den Lass die Katze aus dem Sack Tanz
Den halte den kostbaren Augenblick in den Flächen der Hände und Füsse Tanz.
Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den tauben tölpeligen wackel mit dem Arsch für ihn Tanz,
Sondern den wring die Trauer aus unserer Haut Tanz
Den schubs die Laus von unserer Leber Tanz
Den schlag aus unseren Schultern die Entschuldigung, dass ich da bin Tanz.
Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den affenblöden Nachmachtanz
Ene mene mu ich tanz wie du
Ene mene Stich du tanzt wie ich Tanz
Sondern den Grabräuber und Wundenaufreisser Tanz,
Den reib den Rhythmus roh aus unserer Seele Tanz.
Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht den netten unsichtbaren gehemmten Schieber,
Sondern den filzhaarfliegenden Voodoomama
Schamanen Alteknochenschütteltanz
Den lös uns von der Schalung, gib uns die Flügel zurück,
Den schärf unsre Krallen und Zungen Tanz
Den schupp tote Zellen ab und schlüpf in die leuchtende Haut der Liebe Tanz.
Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Nicht, den wir halten den Atem an und suhlen uns
Auf der sicher Seite des Raums Tanz
Sondern den Halleluja vom Scheitelpunkt unserer Schenkel aus Tanz
Den Mama darf ich?
Den ja du darfst zehn Riesensprünge machen Tanz
Den acht neun zehn Achtung! Ich komme
Den jeder darf in unseren Himmel kommen Tanz.
Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Wo in der Kathedrale des Fleisches
Königreiche zusammenstossen,
Um ins Licht zurückzubrennen,
Um zu entwirren zu spielen zu fliegen zu beten,
Um zu wurzeln im Hautheiligtum.
Wir sind gekommen, um getanzt zu werden
Wir sind gekommen

Jewel Mathieson